Fritz Aerni: Politische Eliten

 

Wie und warum Menschen Macht erlangen wollen und wie sie die erlangte Macht nutzen

 

Beschreibung des Buches:

Jeder Staat, jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Diese Weisheit wird im vorliegenden Werk nicht näher auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht, wohl aber steht die Frage im Zentrum, wie man das Errichten der politischen Eliten gestalten kann, damit das Ganze, der Staat, in einen von Frieden, innovativer Entwicklung und Menschlichkeit geprägten Zustand kommt.

Wie entstehen politische Eliten in Autokratien und in Demokratien?

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind nützlich und notwendig beim Wählen von Persönlichkeiten für politische Positionen?

Wie täuschen sich Wähler selbst?

Wie werden Wähler durch Kandidaten, die gewählt werden möchten, getäuscht?

 

Weil wir feststellen, dass "Menschenkenntnis", Kenntnis des Menschen, bei der Beantwortung dieser Fragen zentral ist, wird im vorliegenden Werk zuerst eingeführt in die Hutersche Naturell-Lehre und das nötige Wissen um das Wählen politischer Eliten.

Eine große Zahl führender Persönlichkeiten der Historie und der Gegenwart wird in diesem Werk mit Bild gezeigt und auf der Basis der Huterschen Psychophysiognomik im Rahmen des jeweiligen historischen und politischen Kontextes beschrieben.

 

Hervorzuheben ist die Beschreibung der Persönlichkeit Wladimir Putins am 25. September 2001, als er vom Deutschen Bundestag und der Mehrheit der Medien noch als friedfertiger russischer Staatschef, wenn nicht gar als Friedensfürst, betrachtet wurde.

 

Hervorzuheben ist sodann die Beschreibung des 45. und 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, und zwar rund ein halbes Jahr vor seiner ersten Wahl im Jahre 2016. Eine Vielzahl weiterer führender Persönlichkeiten ist in diesem Werk beschrieben.

Die eBook-Version ist bei Amazon, Apple Books, GoogleThalia und vielen weiteren eBook-Händlern bestellbar.

 

1., Auflage 2026, ca. 528 Seiten, mehr als 500 Abbildungen, durchgehend farbig, gebunden, 17x24cm.

ISBN Print: 978-3-03741-140-7
ISBN eBook: 978-3-03741-141-4

Carl-Huter-Verlag Zürich

 

Fritz Aerni: Politische Eliten

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Buchbesprechung

 

Wählen ohne Menschenkenntnis

 

Seit 60 Jahren arbeitet Fritz Aerni als Psychophysiognom und vertritt die Lehren des deutschen Begründers der Psychophysiognomik, Carl Huter (1861-1912). Über diese Richtung der Wissenschaft wurde viel geredet und geschrieben, oft recht unwissenschaftlich, ja, verächtlich und ohne wirkliche Kenntnis der Materie. Universitäten haben sich kaum dafür interessiert, obschon alle Menschen im Alltag jederzeit in ihren Beziehungen auf meist nur marginal vorhandene Menschenkenntnis bauen, wenn sie etwas darüber wissen wollen, warum jemand sich so oder anders verhält. Die Beiträge Carl Huters wurden meines Wissens nur von Fritz Aerni ernsthaft aufgenommen und umfangreich in vielen schwergewichtigen Büchern dargestellt.

 

Jetzt hat Fritz Aerni im hohen Alter von über 80 Jahren noch einmal weit ausgeholt und mit seinem neuen Buch «Politische Eliten» ein wahres Monument herausgegeben. Er hat nun zu einem Zeitpunkt, in dem die Welt als Ganzes ihre gefährliche Pathologie der Normalität (Erich Fromm) offenlegt ja, geradezu den Wahnsinn der Normalität (Arno Gruen) offen durch Tyrannen und Pseudopräsidenten praktiziert, aufgezeigt, wie solche gefährlichen Individuen in Spitzenpositionen gelangen und das unbewusste, unkritische und gehorsame Volk für den eigenen narzisstischen Grössenwahn in den Abgrund führen. Auch heute sind solche Menschen wieder unter uns!

 

Fritz Aernis Werk enthält eine für das Verständnis notwendige Einführung in die Psychophysiognomik. Es werden auch berühmte Figuren dargestellt, um nur einige aus der deutschen Geschichte zu nennen: Bismarck, Kaiser Wilhelm II., Adenauer, Ludwig Erhard, Theodor Heuss, Angela Merkel, Olaf Scholz bis zu Friedrich Merz. Aber auch Hitler, Goebbels und Göring, Himmler und Eichmann. Auch Marx, Lenin bis zu Putin erhalten ein eigenes Kapitel, genauso wie die Chinesen von Mao bis Xi Jingping.

 

Ein interessantes Kapitel befasst sich speziell mit dem Wählen ohne Menschenkenntnis in Frankreich und Amerika. Für unsere aktuellste Weltsituation, in der wir bis zum Hals drinstecken, fragt sich mancher, wie ein Typ wie Donald Trump zum Präsidenten gewählt werden konnte. Natürlich gibt es auch hier wichtige historische, ökonomische und soziale Hintergründe, aber die charakterologischen fielen, wie immer, durchs Netz. Wer Fritz Aernis Analyse von 2016 gelesen und ernst genommen hätte, also ein halbes Jahr bevor Trump gewählt wurde, der hätte sich niemals für Trump entscheiden können, ja ihn ablehnen müssen. Hier empfehle ich jedem Leser Aernis Analyse auf Seite 481! Wollte man Trumps bösartige Trickser-Figur nach 2026 dezidiert darstellen, könnte man dies kaum anschaulicher bewerkstelligen als es Fritz Aernis prophetisch anmutende Analyse getan hatte. Diese Kapitel zeigt anschaulich, wie ein kompetenter und erfahrener Psychophysiognom Charaktereigenschaften differenziert und prononciert darzustellen vermag.

 

Das Buch ist eine Mahnung an alle Massgeblichen in Politik und Wirtschaft, ihre Führer dringend mit Menschenkenntnis statt ökonomisch-neoliberalistischen Kategorien als bis anhin zu wählen, und im Sinne von echtem Humanismus destruktive Charaktere rechtzeitig zu erkennen und von mächtigen gesellschaftlichen Positionen unbedingt fernzuhalten.

 

Doch sage ich als inzwischen pessimistischer Zeitgenosse, die Botschaft hört man wohl, allein man verweigert ihr den Glauben. Dennoch empfehle ich das grosse Werk von Fritz Aerni jedem hellwachen Demokraten, um für die Bewahrung der Demokratie aufmerksam mit zu wachen und dezidiert einzustehen.

 

Zürich, 14.02.2026

Werner A. Disler, Psychoanalytiker und Traumatherapeut